Zwischen Transfer und Aneignung. Ein Beitrag zur Diskussion um kulturelle Aneignung am Beispiel des Alevitentums

„Ganz normaler“ kultureller Austausch oder doch geistige Enteignung im Zeichen des Kommerzes? Cem Kara spürt dem vieldiskutierten Phänomen der kulturellen Aneignung nach und zeigt auf, welche komplexen Fragen sich hinter der oft verkürzt geführten Diskussion verbergen.

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Gnostic Myth and Enlightenment: On the Perversity of Institutional Promise/Misspeaking (Versprechen)

E. A. Poe’s Tales of Mystery and Imagination,
illustrated by Arthur Rackham

How can we see the discourse about ‘Gnosis’ in a contemporary light or how can we perceive it at all? Christian Zolles approaches this topic based on new interpretations of Edgar Allan Poe’s short story The Imp of the Perverse and of Jacob Taubes’ reflections on The Uneasiness with the Institution.

For the German version of this article, click here.

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Gnostischer Mythos und Aufklärung: Von der Perversität institutionellen Versprechens

E. A. Poe’s Tales of Mystery and Imagination,
illustriert von Arthur Rackham

Wie kann der Diskurs um die ‚Gnosis‘ in ein zeitgemäßes Licht gerückt oder überhaupt noch erfasst werden? Christian Zolles versucht eine Annäherung ausgehend von Edgar Allan Poes Kurzgeschichte „The Imp of the Perverse“ / „Der Dämon der Perversität“ und Jacob Taubes’ „Ausführungen über Das Unbehagen an der Institution“.

Zur englischen Fassung dieses Artikels geht es hier entlang.

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Doomed to Sacrifice? Existential and Phenomenological Perspectives on Sacrifice and Gender

International Workshop 28–29 October 2021 at the Institute for Human Sciences, organised within the FWF Research Project M2947-G “Woman without a Name: Gender Identity in Sacrificial Stories” and co-organised by the Research Centre for Religion and Transformation. A report by Katerina Koci.

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Deobandis, Taliban und moderner Islam. Teil 2

Die islamische Hochschule Dar al-‘ulum in der indischen Stadt Deoband

Seit der (Wieder-)Eroberung Afghanistans durch die Taliban ist das Stichwort des „Deobandismus“ überall dort nicht mehr wegzudenken, wo der Versuch unternommen wird, die Haltungen der neuen Herrscher Afghanistans zu verstehen. Im zweiten Teil seines Beitrages geht Rüdiger Lohlker auf die komplexe Geschichte des Einflusses der Deobandi-Schule in Afghanistan ein und beschreibt, welchen Stellenwert sie im Denken der Taliban einnimmt.

Teil 1, der eine Woche vor diesem Beitrag erschienen ist, geht stärker auf die historischen Wurzeln der Deobandi-Bewegung ein.

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Deobandis, Taliban und moderner Islam. Teil 1

Die islamische Hochschule Dar al-‘ulum in der indischen Stadt Deoband

Seit der (Wieder-)Eroberung Afghanistans durch die Taliban ist das Stichwort des „Deobandismus“ überall dort nicht mehr wegzudenken, wo der Versuch unternommen wird, die Haltungen der neuen Herrscher Afghanistans zu verstehen. Im ersten von zwei Teilen seines Beitrages beleuchtet Rüdiger Lohlker die Geschichte dieser Bewegung, deren Spuren bis ins 9. Jahrhundert unserer Zeitrechnung zurückführen. Dabei zeigt er auf, wie die westliche Sicht auf den Islam das Bild einer homogenen Bewegung an die Stelle einer komplexen historischen Entwicklung treten hat lassen.

Teil 2, der nächste Woche erscheinen wird, wird sich stärker mit der aktuellen Lage in Afghanistan befassen.

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Die Religionswissenschaft geht in die Schule. Neues Lehrwerk für den Ethik-Unterricht mit religionswissenschaftlicher Perspektive

Mit dem Beginn des aktuellen Schuljahres wurde der Ethikunterricht in Österreich um ein neues Lehrbuch bereichert. Was daran besonders ist und welche kontroversen inhaltlichen Fragen bei der Gestaltung eines Ethik-Lehrbuchs eine Rolle spielen, berichtet Wolfram Reiss, der Initiator und einer der Autoren des Werks.

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Fakelore and Cultural Appropriation: New Age and Folk Religion

Taking the example of the self-declared Zulu shaman Credo Vusamazulu Mutwa, Hans Gerald Hödl reflects on the difficult task of classifying religions and draws our attention to the power relations that are always at play in this process.

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