„Stadt des Tanzes“. Paul Tillich in Dresden (1925 – 1929)

Das Wirken Paul Tillichs (1886–1965) in Dresden steht im Zentrum eines Kongresses, der kommenden Juli ebendort stattfinden wird. Christian Danz nutzt die Gelegenheit dazu, uns einen kurzen Einblick in den kulturellen Horizont des weltgewandten protestantischen Theologen zu geben und macht so Lust auf mehr.

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„johannes: dass doch nicht auch das entsetzen der anfang sei, der das wort ist!“ Zum 70. Geburtstag des Dichters Franz Josef Czernin

Der bedeutende und vielfach geehrte österreichische Dichter Franz Josef Czernin[1] feiert heuer seinen 70. Geburtstag. Aus diesem Anlass hat im Kunsthaus Mürz ein Symposion zu seinen Ehren stattgefunden, bei dem Dichter:innen, Literaturwissenschaftler:innen und Philosoph:innen über ihn und mit ihm geredet haben. (Informationen gibt es hier. Die Vorträge sind auf youtube zu finden). Er selbst hat bei dieser Tagung vor allem über seine derzeitige Beschäftigung mit Dantes Divina Commedia vorgetragen; Esther Heinrich-Ramharter hat sich daraufhin erlaubt, ihn zum Göttlichen zu befragen.

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Entdeckungsreise ins Jenseits: Hölle, Purgatorium und Himmel in Dantes Divina Commedia. Teil 2

Dante Alighieris Tod jährt sich heuer zum 700-Mal. Pünktlich zum Abschluss des Jubiläumsjahres zeigt Jan-Heiner Tück im zweiten Teil seines Beitrags, wie die Divina Commedia im 20. Jahrhundert als Versuch, menschengemachtes Grauen sprachlich fassbar zu machen gelesen wurde und beleuchtet das kathartische und selbstreflexive Potenzial, das dem Werk als Aufruf zur Selbstbesinnung auch heute noch innewohnt.

Der vor einer Woche erschienene erste Teil dieses Texts stellt das Gedicht in den Kontext der Biographie seines Autors und führt uns bis hinab in das Inferno.

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Entdeckungsreise ins Jenseits: Hölle, Purgatorium und Himmel in Dantes Divina Commedia. Teil 1

Dante Alighieris Tod jährt sich heuer zum 700-Mal. Pünktlich zum Abschluss des Jubiläumsjahres stellt uns Jan-Heiner Tück im ersten Teil seines Beitrags die Biographie des berühmten Florentiners vor und nimmt uns mit auf eine theologisch-literarische Reise durch eines der zentralsten Werke europäischer Literaturgeschichte.

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„…jenen Platz suchen, wo die Welt am dunkelsten und leidvollsten ist“. Erstmalige Schriftenedition Otto Bauers, des religiösen Sozialisten

Achtung Verwechslungsgefahr! Cornelius Zehetner gibt in seinem Text einen kurzen Einblick in das Leben und Werk des religiösen Sozialisten Otto Bauer (1897-1986, auch genannt „der kleine Otto Bauer“), der leider oft hinter seinem berühmteren Namensvetter in Vergessenheit zu geraten drohte. Eine erstmalige Edition ausgewählter Schriften Otto Bauers, herausgegeben von unserem Autor, soll dies nun ändern: Die Präsentation des Buches war für den 25. November geplant (17 Uhr in der Gusshausstraße 14/3 in Wien), wird aber aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie abgesagt. Ein eventueller Ersatztermin wird zeitgerecht bekannt gegeben.

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Unbegrenzt denken – ein Nachruf auf Jean-Luc Nancy

Am 23. August 2021 ist der französische Philosoph Jean-Luc Nancy im 82. Lebensjahr in Straßburg verstorben. Ein Nachruf von Fana Schiefen. Dieser Artikel ist bereits am 01. September auf feinschwarz.net erschienen, wir veröffentlichen ihn hier mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.

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Michalski wäre dagegen

Es ist nicht besonders geschmackvoll, wenn man Verstorbene zu aktuellen Debatten befragt: Das passierte allerdings bereits einigen Philosophen, die post mortem Fragen zu tagespolitischen Themen beantworten mussten oder einem Karl Rahner, der fast 30 Jahren nach seinem Tod zu den Angelegenheiten des synodalen Weges twittert. Anderseits ist es selbstverständlich, dass das bereits Gedachte in die aktuellen Streitfragen hineinfließen muss. Piotr Kubasiak stellt einen streitbaren Europäer vor.

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