Unbegrenzt denken – ein Nachruf auf Jean-Luc Nancy

Am 23. August 2021 ist der französische Philosoph Jean-Luc Nancy im 82. Lebensjahr in Straßburg verstorben. Ein Nachruf von Fana Schiefen. Dieser Artikel ist bereits am 01. September auf feinschwarz.net erschienen, wir veröffentlichen ihn hier mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.

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Michalski wäre dagegen

Es ist nicht besonders geschmackvoll, wenn man Verstorbene zu aktuellen Debatten befragt: Das passierte allerdings bereits einigen Philosophen, die post mortem Fragen zu tagespolitischen Themen beantworten mussten oder einem Karl Rahner, der fast 30 Jahren nach seinem Tod zu den Angelegenheiten des synodalen Weges twittert. Anderseits ist es selbstverständlich, dass das bereits Gedachte in die aktuellen Streitfragen hineinfließen muss. Piotr Kubasiak stellt einen streitbaren Europäer vor.

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Eine theologische Reflexion in Zeiten von COVID-19: Gott und der Sinn der Geschichte unserer Welt

Ein Interview mit Kurt Appel. Die Fragen wurden von Gabriele Palasciano gestellt, das Originalinterview erscheint in der italienischen Zeitschrift Il Regno. English version below.

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Die Angst vor dem Weiblichen als verdrängte Realität der Spaltung des Männlichen

Bild: Courtesy Klaus Heinrich und Galerie Klaus Gerrit Friese, Berlin, via sueddeutsche.de
Zeichnung von Klaus Heinrich

Julius Günther gibt im dritten Teil unserer Reihe zu Texten Klaus Heinrichs eine Vorstellung von und Anmerkung zu Klaus Heinrich: Von Nutzen und Nachteil der Spaltung — Religionsphilosophische Erörterung eines gattungsgeschichtlichen Symbols.

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Über Klaus Heinrich: Sucht und Sog

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Zeichnung von Klaus Heinrich

Beginnend mit Sommer 2020 werden die Werke des Berliner Religionswissenschaftlers und Religionsphilosophen Klaus Heinrich bei ça ira (Freiburg/Wien) neu aufgelegt und bisher unveröffentlichte Schriften publiziert. Das RaT-Team nimmt die mit einem neuen Nachwort versehene Zweitauflage von „anfangen mit Freud. Reden und kleine Schriften I“ zum Anlass, um in ein Gespräch mit einem Werk einzutreten, das nicht nur reich an Bezügen ist, sondern auch Motive der Religionsgeschichte konsequent als (partiell gelingende) Versuche einer Zeit, sich ein Bewusstsein ihrer selbst zu geben, interpretiert. Mit Klaus Heinrich werden Herakles, die biblischen Propheten, Lukrez, Francis Bacon, Hegel, Freud und viele andere zu Bundesgenossen in dem Bemühen einer Gesellschaft um Selbstaufklärung. (Einleitung von Jakob Deibl)

Martin Eleven macht sich diese Woche über Klaus Heinrichs Analysen zu den Selbstzerstörungsprozessen unserer Gesellschaft Gedanken.

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On the “return to Freud” in post-war German philosophy

Klaus Heinrich, 2020 copyright http://www.catonbed.de

Starting now (summer 2020) a new edition of the works of Klaus Heinrich, the Berlin-based scholar of religion, is published by ça ira (Freiburg/Vienna). On the RaT-blog, we will honor this with the publication of a mini-series in which several authors are going to pick out an aspect of Heinrich’s pivotal and expansive works and examine it from their perspective. They will address especially the second edition of “anfangen mit Freud. Reden und kleine Schriften I“ (beginning with Freud. lectures and writings I) and start a dialogue with Heinrich’s expansive thought. Common theme to Heinrich’s erudite lectures and writings, spanning from Herakles and the Bible to Lukretius, from Francis Bacon to Hegel, Freud, and Paul Tillich is the need for self-reflection of modern society. This is more pressing today than ever. This is consequently tied back to the employment of religious motives in this quest for self-knowledge of a particular time.

Our series starts with a commentary on Heinrich’s Study “Anfangen mit Freud. Die ‚wiederentdeckte‘ Psychoanalyse nach dem Krieg” that comprises the first part of „anfangen mit Freud“, by Herman Westerink (Nijmegen).

[Introduction by Jakob Deibl]

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