„Vor diesem Bild kann manchem der Glaube verloren gehen.“

Der Leichnam Christi als Glaubensprüfung: Jan-Heiner Tück nimmt den 200 Geburtstag von Fjodor Dostojewski zum Anlass, um über Hans Holbeins Gemälde „Der Leichnam Christi im Grabe“ zu reflektieren, das auch im Werk des berühmten russischen Schriftstellers tiefe Spuren hinterlassen hat. Dieser Artikel ist bereits am 11. November auf feinschwarz.net erschienen, wir veröffentlichen ihn hier mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.

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„…jenen Platz suchen, wo die Welt am dunkelsten und leidvollsten ist“. Erstmalige Schriftenedition Otto Bauers, des religiösen Sozialisten

Achtung Verwechslungsgefahr! Cornelius Zehetner gibt in seinem Text einen kurzen Einblick in das Leben und Werk des religiösen Sozialisten Otto Bauer (1897-1986, auch genannt „der kleine Otto Bauer“), der leider oft hinter seinem berühmteren Namensvetter in Vergessenheit zu geraten drohte. Eine erstmalige Edition ausgewählter Schriften Otto Bauers, herausgegeben von unserem Autor, soll dies nun ändern: Die Präsentation des Buches war für den 25. November geplant (17 Uhr in der Gusshausstraße 14/3 in Wien), wird aber aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie abgesagt. Ein eventueller Ersatztermin wird zeitgerecht bekannt gegeben.

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Küssen auf Evangelisch

© Helmut Lunghammer

Welche Rolle spielt das Küssen in der Bibel? Und wie kann eine moderne, die Rechte des Individuums respektierende religiöse Haltung zur Sexualität heute aussehen? Der Text von Melanie Binder liefert uns Gedankenanstöße zu diesem brandaktuellen Thema und gibt einen Einblick in den Stand der Debatte innerhalb der Evangelischen Kirche.

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Time to renew the Church’s commitment to women

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An urgent call for an encyclical on women at the occasion of the 70 years’ jubilee of the Universal Declaration of Human Rights (UDHR). Ingeborg Gerda Gabriel asks the church to immediately take action.

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Die Sprache der Spiritualität tauber Christ/innen

Die Hamburger Gebärdensprachlerin Siggi Kirch (im Bild) und der Wiener Liturgiewissenschaftler Pre­drag Bukovec stellen sich der Frage, wie taube Christ/innen im Gottesdienst nicht mehr als ka­ritative Betreuungsobjekte verstanden, sondern als mündige Glaubenssubjekte und aktiv Teilnehmende im Sinne der Li­turgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils einbezogen werden können.

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Stachel und bleibender Anstoß – ja! Aber bayrisches Identitätszeichen?

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Die ab dem 1. Juni geltende Bestimmung, im Eingangsbereich aller staatlichen Behörden in Bayern Kreuze anzubringen, wirft zahlreiche Fragen auf. Vor allem aber ruft sie die Kirchen dazu auf, das Verhältnis von Rechtstaat und Religion neu zu reflektieren. Irene Klissenbauer über dieses spannungsreiche Verhältnis.

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