Terroranschläge in Wien: Stimmen von RaT-Mitgliedern

Die Wiener Innere Stadt.
Bild von S. Erben

Fundamentalismen jeglicher Art sind die Kehrseite der Medaille einer liberalen, pluralen, säkularen Gesellschaft. Entsprechend wichtig ist es, allen Ausprägungen dieser Fundamentalismen vehement entgegenzutreten, ohne die Pluralität der Lebensweisen zu verneinen. Gerade weil der Griff nach einfachen Erklärungen und klaren Narrativen der Schuldzuweisung in außergewöhnlichen Situationen, wie in der Folge des gestrigen Terroranschlages, naheliegt, tut ein differenzierter Blick Not. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit skizzieren einige Mitglieder des Forschungszentrums ihre Gedanken zu den Ereignissen der letzten beiden Tage.

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Sakralbauten als Teil der Stadterweiterung: Entwurf für einen Campus der Religionen in Wien Seestadt

Im August 2020 wurde der Entwurf zum „Campus der Religionen“ für das Stadterweiterungsgebiet Wien Seestadt vorgestellt. Im RaT-Blog wird dazu ein Special mit mehreren Beiträgen veröffentlicht. Zunächst geht Jakob Deibl der Frage nach, welchen Beitrag Sakralbauten in der Geschichte Wiens zur Stadterweiterung geleistet haben und welche Rolle konfessionelle und religiöse Grenzen sowie deren Überwindung dabei gespielt haben.

Visualisierung: links Campus der Religionen, rechts Gebäude der KPH (© Burtscher-Durig ZT GmbH[1], Rendering ZoomVP)

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„Der Gesellschaft ein Bewusstsein ihrer selbst zu geben“ – Klaus Heinrich als inspirierender Gesprächspartner für die Religionspädagogik

David Novakovits entwickelt im vierten Teil unserer Reihe zu Texten Klaus Heinrichs eine Perspektive der Religionspädagogik auf den vielseitigen Berliner Denker.

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Die Angst vor dem Weiblichen als verdrängte Realität der Spaltung des Männlichen

Bild: Courtesy Klaus Heinrich und Galerie Klaus Gerrit Friese, Berlin, via sueddeutsche.de
Zeichnung von Klaus Heinrich

Julius Günther gibt im dritten Teil unserer Reihe zu Texten Klaus Heinrichs eine Vorstellung von und Anmerkung zu Klaus Heinrich: Von Nutzen und Nachteil der Spaltung — Religionsphilosophische Erörterung eines gattungsgeschichtlichen Symbols.

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Über Klaus Heinrich: Sucht und Sog

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Zeichnung von Klaus Heinrich

Beginnend mit Sommer 2020 werden die Werke des Berliner Religionswissenschaftlers und Religionsphilosophen Klaus Heinrich bei ça ira (Freiburg/Wien) neu aufgelegt und bisher unveröffentlichte Schriften publiziert. Das RaT-Team nimmt die mit einem neuen Nachwort versehene Zweitauflage von „anfangen mit Freud. Reden und kleine Schriften I“ zum Anlass, um in ein Gespräch mit einem Werk einzutreten, das nicht nur reich an Bezügen ist, sondern auch Motive der Religionsgeschichte konsequent als (partiell gelingende) Versuche einer Zeit, sich ein Bewusstsein ihrer selbst zu geben, interpretiert. Mit Klaus Heinrich werden Herakles, die biblischen Propheten, Lukrez, Francis Bacon, Hegel, Freud und viele andere zu Bundesgenossen in dem Bemühen einer Gesellschaft um Selbstaufklärung. (Einleitung von Jakob Deibl)

Martin Eleven macht sich diese Woche über Klaus Heinrichs Analysen zu den Selbstzerstörungsprozessen unserer Gesellschaft Gedanken.

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On the “return to Freud” in post-war German philosophy

Klaus Heinrich, 2020 copyright http://www.catonbed.de

Starting now (summer 2020) a new edition of the works of Klaus Heinrich, the Berlin-based scholar of religion, is published by ça ira (Freiburg/Vienna). On the RaT-blog, we will honor this with the publication of a mini-series in which several authors are going to pick out an aspect of Heinrich’s pivotal and expansive works and examine it from their perspective. They will address especially the second edition of “anfangen mit Freud. Reden und kleine Schriften I“ (beginning with Freud. lectures and writings I) and start a dialogue with Heinrich’s expansive thought. Common theme to Heinrich’s erudite lectures and writings, spanning from Herakles and the Bible to Lukretius, from Francis Bacon to Hegel, Freud, and Paul Tillich is the need for self-reflection of modern society. This is more pressing today than ever. This is consequently tied back to the employment of religious motives in this quest for self-knowledge of a particular time.

Our series starts with a commentary on Heinrich’s Study “Anfangen mit Freud. Die ‚wiederentdeckte‘ Psychoanalyse nach dem Krieg” that comprises the first part of „anfangen mit Freud“, by Herman Westerink (Nijmegen).

[Introduction by Jakob Deibl]

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