Michel de Certeau: Ein kurzes Portrait

 

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Foto von Silke Lapina (www.silkelapina.com)

Der französische Jesuit und Religionshistoriker Michel de Certeau (1925-1986) avanciert gerade zum akademischen Geheimtipp. Dabei zählt er sicherlich zu den im deutschsprachigen Raum noch bisher weniger bekannten Autoren, die man gemeinhin unter der Überschrift des Poststrukturalismus versammelt weiß. Martin Eleven gibt ein kurzes Portrait von Michel de Certeau.

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Jung und gläubig in der Migrationsgesellschaft

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Religiös sein in einer immer vielfältiger und immer säkularer werdenden Gesellschaft – was bedeutet das für junge Menschen? Wie können wir die Selbstverständnisse, die hier verhandelt werden verstehen? Und wo liegen Möglichkeiten und Grenzen der Erforschung religiöser Zugehörigkeit junger Menschen in einer Gesellschaft, in der Migration längst nicht mehr Ausnahme sondern Regel ist? Obwohl stetig mehr Forschung zu Jugendreligiosität entsteht, bleiben forschungspraktische und forschungsethische Fragen allzu oft unangesprochen.

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Der steinige Weg zur Gleichstellung: Religionen und Geschlechter

Mahadevi

In Ihrem Beitrag zeichnet Birgit Heller aus religionswissenschaftlicher Perspektive nach, wie in unterschiedlichen religiösen Traditionen für Jahrhunderte patriarchale Muster vorherrschend waren. Unter dem Einfluss gesellschaftlicher Transformationen werden in jüngster Zeit Elemente der jeweils eigenen Tradition in Richtung religiöser Gleichstellung der Geschlechter entwickelt.

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Gretchenfragen an die Demokratie

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Wie kann ein verweigerter Handschlag von zwei schweizerischen Teenagern zum nationalen Politikum werden? Warum stimmt das katholische Irland für die Ehe für alle? Wie funktioniert religiöses Lobbying bei der UNO? Und welche Rolle soll Religion überhaupt in einer Demokratie haben? Astrid Mattes erzählt von aktuellen Themen aus dem Forschungsfeld „Politik und Religion“ die im Rahmen der ECPR General Conference in Oslo, einer der größten politikwissenschaftlichen Tagungen Europas, diskutiert wurden.

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Geschichtliche Quellen zur Rolle der Frauen im jüdisch-christlich-muslimischen Kontext

Rosenfeld, El-Haitami, van den Berg
Merav Rosenfeld, Meriem El-Haitami und Mariecke van den Berg. Drei Frauen der 3 vertretenen Religionen (aber nicht als solche erkennbar und unterscheidbar).

Agnethe Siquans gibt einen Einblick in die Konferenz der European Society of Women in Theological Research und stellt dabei einen Beitrag zur Rezeptionsgeschichte des Buches Exodus und einen Beitrag zum jüdisch-muslimischen Zusammenleben vor.

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Eindrücke von der Biennale 2017

 

BIENNALE !
Yogors Sapountzis, Sculptures Cannot Eat, 2017; mixed media installation, aluminum, plastic, monotype on fabric, ink, band, pins, tapes, plaster, jars, food, video projection, color, sound, ca. 10’ dimensions variable; 57. Esposizione Internazionale d’Arte – La Biennale di Venezia, Viva Arte Viva; im Pavillon des öffentlichen Raumes; Photo by: Andrea Avezzù

In seinem Beitrag zur Biennale 2017 geht Jakob Deibl der Frage nach, welche Gestalt in dieser großartigen Schau die Auseinandersetzung mit dem antiken und biblischen Erbe hat – einem Erbe, das lange Zeit europäische Kunst prägte.

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