Sommer, Palmen, Sonnenschein…

Liebe Leser*innen!

Wir verabschieden uns hiermit in die Sommerpause und wünschen Ihnen allen eine erholsame und spannende Zeit, trotz der großen Hitze. Vergessen Sie nicht, genug zu trinken und versuchen Sie, angesichts der immer schlimmer werdenden Klimakrise einen kühlen Kopf zu bewahren. Der RaT-Blog wird im September wieder zurückkehren. Das heißt, dass wir nach dem Ende der großen Hitze und der Zeit der Rückkehr aus den abgedunkelten Wohnungen und von den brennenden Küsten des Mittelmeeres wieder in gewohnter Weise für Sie da sind. Für die Zeit des Herbstes haben wir schon einige spannende Artikel in Planung. Außerdem werden wir die Sommerzeit dafür nutzen, um die ein oder andere technische Neuerung vorzunehmen. Sie dürfen gespannt bleiben!

Wer über die Sommerzeit noch Lesestoff braucht und in älteren Texten stöbern möchte, dem sei unser Archiv oder die Stichwortliste auf der Seitenleiste des Blogs ans Herz gelegt.

Bis September!


Bildquelle: Marius Matuschzik on Unsplash

Der Abwesende: Zu Leben und Werk Jean Wahls (1888–1974)

Die französische Philosophie des 20. Jahrhunderts hat tiefe Spuren in Theologie, Philosophie und den Sozialwissenschaften hinterlassen. In seinem Porträt stellt Marian Weingartshofer einen ihrer einflussreichsten und zugleich im deutschsprachigen Raum fast vergessenen Vertreter vor, der als Freund und Lehrer so unterschiedliche Denker wie Levinas und Deleuze geprägt hat.

Dieser Text ist zuerst im Newsletter des Fachbereichs Theologische Grundlagenforschung der Universität Wien erschienen. Für den Blog wurde er leicht überarbeitet.

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Brüssel, Europa und die Kirchen

Welche Rolle spielen die christlichen Kirchen in Europa und der EU? Mit dieser Frage setzte sich eine Gruppe Studierender im vergangenen Sommersemester im Rahmen eines Seminars und einer Exkursion unter der Leitung von Regina Polak und Ioan Moga auseinander. Zugleich standen Fragen nach gelebter Ökumene und sozialer Gerechtigkeit in einer diversen Stadt wie Brüssel im Zentrum. Ein Bericht von Florian Mayrhofer.

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Die Unsrigen und die Anderen. Menschen auf der Flucht

Der Krieg in der Ukraine bewegt zurzeit viele Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen und in Österreich oder Deutschland Schutz und Hilfe zu suchen.Zugleich macht sich eine Ungleichbehandlung von flüchtenden Menschen entlang natio-ethno-kultureller Grenzen breit (Mecheril 2003). Bettina Brandstetter reflektiert eine persönliche Erfahrung vor dem Hintergrund postkolonialer Theorien.

Dieser Artikel ist bereits am 26. Mai 2022 auf dem Blog theocare des Instituts für Praktische Theologie erschienen. Wir veröffentlichen ihn hier mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.

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Wenn es in der Schublade rumpelt: Neue Gespräche mit Frauen über den Hijab

Für Empathie, gegen Vorurteile, werben Jessica El Menshawi und Helena de Anta im Diskurs über den Hijab, den islamischen Schleier. Und sprechen dazu mit denen, die ihn tragen und trugen: 23 Frauen quer aus Europa und dem Nahen Osten, aus, Kairo und Bern, Mösslingen und Nursultan. Eine Buchrezension von Dominik Drexel.

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„Stadt des Tanzes“. Paul Tillich in Dresden (1925 – 1929)

Das Wirken Paul Tillichs (1886–1965) in Dresden steht im Zentrum eines Kongresses, der kommenden Juli ebendort stattfinden wird. Christian Danz nutzt die Gelegenheit dazu, uns einen kurzen Einblick in den kulturellen Horizont des weltgewandten protestantischen Theologen zu geben und macht so Lust auf mehr.

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„johannes: dass doch nicht auch das entsetzen der anfang sei, der das wort ist!“ Zum 70. Geburtstag des Dichters Franz Josef Czernin

Der bedeutende und vielfach geehrte österreichische Dichter Franz Josef Czernin[1] feiert heuer seinen 70. Geburtstag. Aus diesem Anlass hat im Kunsthaus Mürz ein Symposion zu seinen Ehren stattgefunden, bei dem Dichter:innen, Literaturwissenschaftler:innen und Philosoph:innen über ihn und mit ihm geredet haben. (Informationen gibt es hier. Die Vorträge sind auf youtube zu finden). Er selbst hat bei dieser Tagung vor allem über seine derzeitige Beschäftigung mit Dantes Divina Commedia vorgetragen; Esther Heinrich-Ramharter hat sich daraufhin erlaubt, ihn zum Göttlichen zu befragen.

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Das österreichische Islamgesetz von 1912 aus der Perspektive der Forst’schen Duldungskonzeption

Begleitet von einem islamischen Würdenträger überschreitet auf hingebreiteten kostbaren Teppichen Kaiser Franz Joseph als Landesherr die berühmte Brücke in Mostar (aus „Des Kaisers Bosniaken“, Verlag Militaria Wien, 2008)

Amani Abuzahra nimmt uns in ihrem Beitrag mit in die Zeit der K.-u.-k.-Monarchie und beleuchtet die Frage der rechtlichen Anerkennung des Islams unter dem heute mehr denn je aktuellen Gesichtspunkt religiöser Toleranz.

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Demokratie auf dem Prüfstand

Die Sozialethikerin Ingeborg Gabriel präsentiert uns in ihrem Text eine profunde Analyse zur Lage der Demokratie heute. Die sich durch den russischen Angriff auf die Ukraine ergebenden aktuellen Entwicklungen hat sie bereits in einem Text für die Presse analysiert, der hier nachgelesen werden kann.

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