Michalski wäre dagegen

Es ist nicht besonders geschmackvoll, wenn man Verstorbene zu aktuellen Debatten befragt: Das passierte allerdings bereits einigen Philosophen, die post mortem Fragen zu tagespolitischen Themen beantworten mussten oder einem Karl Rahner, der fast 30 Jahren nach seinem Tod zu den Angelegenheiten des synodalen Weges twittert. Anderseits ist es selbstverständlich, dass das bereits Gedachte in die aktuellen Streitfragen hineinfließen muss. Piotr Kubasiak stellt einen streitbaren Europäer vor.

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Jahresrückblick 2020

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Ein turbulentes und transformationsreiches Jahr geht zu Ende. Dieses Jahr war auch das Beitrags- und Zugriffszahlen-stärkste des RaT-Blogs bisher. Wir möchten uns bei allen unseren Autor*innen und Leser*innen für das Verfassen der Beiträge und die zahlreichen Lektüren bedanken. Alle, die uns bisher noch nicht kennen, möchten wir herzlich einladen, in unserem Jahresrückblick zu schmökern, um sich ein Bild von den vielfältigen Themen des Forschungszentrums zu machen.

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Terroranschläge in Wien: Stimmen von RaT-Mitgliedern

Die Wiener Innere Stadt.
Bild von S. Erben

Fundamentalismen jeglicher Art sind die Kehrseite der Medaille einer liberalen, pluralen, säkularen Gesellschaft. Entsprechend wichtig ist es, allen Ausprägungen dieser Fundamentalismen vehement entgegenzutreten, ohne die Pluralität der Lebensweisen zu verneinen. Gerade weil der Griff nach einfachen Erklärungen und klaren Narrativen der Schuldzuweisung in außergewöhnlichen Situationen, wie in der Folge des gestrigen Terroranschlages, naheliegt, tut ein differenzierter Blick Not. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit skizzieren einige Mitglieder des Forschungszentrums ihre Gedanken zu den Ereignissen der letzten beiden Tage.

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